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Ausstellungen

Museeum Schloss-Burgk

Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Museum Schloß Burgk, der Provinzialloge von Sachsen, Sachsen-Anhalt & Thüringen, der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland und der Geraer Johannisloge „Heinrich zur Treue” konzipiert, organisiert und durchgeführt. Neben den Künstlern sei folgenden Leihgebern auf das Herzlichste gedankt:Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland/Freimaurerorden, Ordenshaus Berlin Freimaurermuseum der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland – Freimaurerorden – in St. Michaelisdonn | Brehm-Gedenkstätte Renthendorf | Bodo Hoffmann, Neu Wulmstorf | Dr. Eilert Orth, Bergisch-Gladbach | Peter Rath, Wien | Frank Redecke, Gera | Manfred Sachse, Mönchengladbach | Michael Schlutter, Gera | Claus Wittal, Wiesbaden | Wolfgang Woelk, Gotha. Gleicher Dank gilt allen, die dem Projekt hilfreich zur Seite standen sowie den Leihgebern, die nicht namentlich genannt werden möchten.      

Die Teilnehmenden Künstler:

Franca Bartholomäi | Stefan Brenn | Erik Buchholz | Sylvana von Ende | Ulrich Fischer | Ralf Hasford | Siegfried Hermann | Matthias von Hintzenstern und Angelika Kühn von Hintzenstern | Birger Jesch | Uwe Klos | Stefan Knechtel | Udo Lauer | Gerda Lepke | Bernd Rückert | Elmar Stange | Barbara Toch | Kay Voigtmann | Jörg Wagner | Rolf Wagner | Christiane Werner

Ausstellung im Museum Schloß Burgk

8. Oktober 2011 bis 26. Februar 2012

Museum Schloß Burgk | Einrichtung des Landkreises Saale-Orla | 07907 Burgk / Saale

Telefon: 03663 400119 | www.schloss-burgk.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr,

ab 1. November: Dienstag bis Freitag 10 - 16 Uhr, Samstag / Sonntag 12 - 17 Uhr.

Am 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.


Exhibition at the Museum Schloss Burgk 8th October 2011 to 26 February 2012 Castle Museum Burgk | Establishment of the district Saale-Orla | 07 907 Burgk / Saale Phone: 03 663 400 119 | www.schloss-burgk.de opening times: Tuesday to Sunday 10 - 17 clock, from 1 November: Tuesday to Friday 10-16 clock, Saturday / Sunday 12-17 clock. On the 24th, 25th and 31 December closed.
onntag, the 06th November 2

Lebensstationen Elmar Stange (Jan Tormi)

Der 60 jährige Künstler und Grafik-Designer Elmar Stange, geboren in Lennep, aufgewachsen in Bergneustadt hat nach seinen Studienjahren eine Autostunde von seinem Geburtsort entfernt, in Reichshof, einem Landstrich gelegen zwischen Homburger Land und dem langgestreckten Aggertal, seinen ständigen Wohnsitz genommen.
Als Autodidakt beginnt er seine künstlerische Tätigkeit 1969 in Hamburg. Dort experimentiert er in fotografischen und seriegrafischen Techniken. In dieser Zeit entstehen auflerdem viele Arbeiten in Kohle auf Papier, Gouchen und Ölgemälde.
Sein Bestreben zielt darauf ab, in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der ihn umgebenden Umbruchsituation eine Position zu finden und zu vertreten, die eine flexible Basis seiner weiteren k¸nstlerischen Entwicklung sein wird. Anfang der 70er Jahre bereist er die Länder Europas und des fernen Ostens. Dies ist eine besondere Zeit der Auseinandersetzung mit historischen Gegebenheiten, deren Verarbeitung nun ihre Spuren zeigt.1975 - 1981 entstehen keramische Arbeiten. Anfang der 80er Jahre wendet sich Stange intensiv der Radierung und anderen k¸nstlerischen Druckverfahren zu.
Er beschäftigt sich mit Malern der Nachkriegsgeneration wie Tapies, Corneille, Schumacher, Götz, Hartung, Dahmen und begeistert sich für die deutsche "Informel Bewegung". Hier findet ein Austausch statt, ebenso wie mit jungen französischen und englischen "Informel Künstlern", wie Dussau, Remusat und dem spanischen Maler Barcello.
Damit beginnt eine neue Periode seines Schaffens. Informelle Elemente werden hier gleichsam konkreter, formulieren sich zu energetisch-archetypisch anmutenden Inbildern, die je nachdem in impulsiver bis konstruiert erscheinender Form in seiner Malerei Gestalt annehmen.
Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet Stange in der Carborundum-Technik. Diese brachte er in eine Form, die seiner Neigung zu einer plastischen Arbeitsweise entspricht.
Eine komplexe Palette an Verfahrensweisen des künstlerischen Druckes und anderer bildnerischer Verfahren erlauben es ihm nun in virtuoser Weise Grafiken zu schaffen, die in Prägnanz und Duktus eine virtuelle Vielfalt der Gestaltung offenbaren, die richtungsweisende Züge in der Druckgrafik einnimmt.
Unter dem Künstlernamen Jan Tormi ist Stange seit 1989 auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich im Bereich der künstlerischen Druckgrafik tätig.
Ab 1990 erweitert er seinen Tätigkeitsbereich. Neben seiner malerischen Tätigkeit ist er zusätzlich beratend für die "Art Studios Reichshof" tätig, wo in Zusammenarbeit mit Künstlern wie. Otto Piene, Otmar Alt, Barbara Lüscher u.a. neue experimentelle Grafiken entstehen.
Noch vor der Jahrtausendwende setzt sich Stange mit verschiedenen Strömungen Westlicher Denkschulen auseinander. Hier nun entstehen Arbeiten in denen er auf Techniken aus früheren Jahren zurückgreift, wo fotorealistische Manier in Öl und Acryl dominiert.

Ausstellung Otmar Alt Stiftung

Sieben Künstler der „königlichen Kunst“

Otmar-Alt-Stiftung, Obere Rothe 7 in Hamm
[gs] Sieben Künstler der "königlichen Kunst" - der Freimaurerei - rückt die gleichnamige Ausstellung in den Mittelpunkt, die am Sonntag, 7. November, um 11.30 Uhr in der Otmar-Alt-Stiftung in Hamm-Norddinker, Obere Rothe 7, eröffnet wird. Die Hammer Loge "Zum hellen Licht" veranstaltet diese außergewöhnliche Schau im Rahmen der Aktivitäten der "Freimaurer Ruhr 2010" aus Anlass des Kulturhauptstadtjahres, zu dem sich Logen aus neun Orienten zusammengetan haben.


Die sieben Künstler setzen sich - als "Betroffene", die wissen, worüber sie arbeiten - durchaus nicht nur auf ernsthafte Weise mit dem Thema Freimaurerei auseinander, entsprechend vielfältig und auch unterhaltsam wird die Schau, die bis zum 19. Dezember dauert.
Otmar Alt, der leider kürzlich gestorbene Josef Obornik und Elmar Stange zeigen - jeder in seiner individuellen Bildsprache - Bilder, in deren Mittelpunkt Symbolhaftes, Metaphorisches und Rituelles steht: in gegenständlicher, abstrahierender und auch abstrakter Malweise. Ralf Fieseler und Hartwig
 
 Eingangsbereich zur Otmar-Alt-Stiftung
Kloevekorn steuern Karikaturen bei. Von Christian Strupp werden Fotografien zu sehen sein, deren optischer Reiz ebenso - wie in den Grafiken von Jockel Reisner - in der ausgewogenen Bildkomposition liegen. Bis auf Jockel Reisner sind alle Brüder Mitglieder von Pegasus, dem freimaurerischen Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation.

Zur Einführung wird Br. Jens Oberheide sprechen. Die Ausstellung kann montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden sowie nach Vereinbarung unter Telefon 02388/2114.
Gisbert Sander